very berry Post aus meiner Küche

In diesem Jahr hat das süßeste Tauschgeschäft begonnen, das man sich nur vorstellen kann. Drei Backfeen, Clara von tastesheriff, Jeanny von zuckerzimtundliebe  und Rike von Lykkelig, haben sich dazu entschlossen, eine unglaublich große Meute an Küchenchaotinnen, Zuckerschnuten und Rührteufeln zusammenzubringen. Der Sinn? Zuckersüßes, fruchtiges, schokoladiges … auf jeden Fall immer leckeres an einen ausgelosten Tauschpartner zu verschicken. 

So wandern also ganz viel köstlichkeiten von einem Ort zum anderen. Wenn der Postbote das wüsste, würde er sie wohl alle selbst behalten und vernaschen! ;-)

Und hier kommt mein Beitrag zur aktuellen Tauschrunde, die den Titel {very berry} trägt.

1. {very berry} Johannisbeercookies mit weißer Schokolade

Dieses Rezept ist das denkbar einfachste Rezept für Cookies, das man zusammenrühren kann. Ihr kennt sicher noch aus der Mathematik, dass die Winkelsumme eines Dreiecks 180° sind. Bei diesem leckeren Gebäck ist es ähnlich. Die Genusssumme für 15 zart-krümelige ist 120+120+120.

120g Mehl, 120g Zucker und 120g Margarine vermischen, etwas Vanillzucker und ca. 4 EL Milch dazugeben. Dann Teigklekse auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen und einige Johannisbeeren in jeden kleks setzen. Die Kekse dann für etwa 15-20 Minuten bei ca. 160°C backen.

Fertig ist Teil 1. 

2. {very berry} Haferflocken-Muffins mit weißer Schokolade

80 ml Öl, 250 ml Milch, 125 g Zucker und ein Ei mit dem Mixer verrühren. Dann 250 g Mehl, ein Päckchen Backpulver sowie 2 EL Haferflocken zum Teig geben und nochmals gut verrühren. Den Teig in die Muffinformen verteilen und ca. 15 Minuten bei 160°C backen.

Nach dem Auskühlen einen Kegel in die Muffins schneiden, jeweils eine Himbeere, Brombeere oder einige Johannisbeeren in das ausgeschnittene Loch setzen und es mit dem Teigkegel wieder abdecken. Das sorgt für eine fruchtig-frische Überraschung :-) Abschließend weiße Schokolade auf die Muffins geben und diese verzieren.

 

Die Post aus meiner Küche ist unterwegs und ich hoffe, die Empfängerin freut sich darüber.

Das war es für heute von mir, ich genieße die Sonne & meinen freien Tag.

Beste Grüße aus der Küche,

Eure Cake-Vic

Himbeer-Törtchen

Heute nur ein kleiner Nachtrag zu meinem letzten Artikel, da ich momentan sehr im Stress bin: da ich noch von den Biskuit-Törtchenboden und der Quark-Sahne übrig hatte, gab es *zackzack* noch leckere Himbeertörtchen. Einfach einige halbgefrorene Himbeeren auf den Biskuitböden verteilen, etwas Vanillzucker darüberstreuen, Quark-Sahne drauf und einige Himbeeren auf die Sahne setzen. Wer mag, und ich mochte, kann dann noch geraspelte Schokolade (yammi: weiße!!) darüberstreuen und hat eine schnelle aber sehr leckere Zwischendurch-Süßmahlzeit.

Bis zum nächsten Mal,

Eure Cake-vic

Rhabarber-Tiramisu mit Himbeeren

Die Rhabarberwochen gehen in ihre 4. Runde und heute wartet ein lecker-leichtes Sommerdessert auf Euch. Ich bin ja ein großer Fan von Süßem, gepaart mit leicht säuerlichen Früchten ist das natürlich ein Traum. Auch meine Kaffeeliebe habe ich schon einmal erwähnt. Es liegt also mehr als nah, sich einem der traumhaftesten Desserts auf dieser sonnig schönen Erde zu widmen: dem Tiramisu. Vielleicht glaubt Ihr jetzt Euch verlesen zu haben. “Hatte die gute Cake-Vic nicht was von leicht geschrieben?”. Ja, das hat sie. Daher ist mein Tiramisu auch eine Abwandlung. Heute entzücke ich euch (hoffentlich) mit einem köstlichen und sehr einfach zuzubereitenden Rhabarber-Tiramisu mit Quark und Himbeeren.

Ein kurzes was brauchen wir alles gleich zu Anfang. Einen Biskuitteig, guten Espresso, etwas Chantré oder Amaretto, eine Stange Rhabarber, etwas Zucker, roten Tortenguss, einen Becher Schlagsahne und 250g Quark. Zur Dekoration dann noch einige Himbeeren und Kakao.

Während der Biskuitteig im Ofen backte, habe ich die Espressobohnen in meiner vor einem guten Jahr auf einem Flohmarkt in Trier erstandenen Kaffeemühle gemahlen. Die Mühle ist ein echtes Goldstück und meine Mitbewohner trauerten ihr sicher einige Tage nach, als ich Anfang des Jahres aus der WG ausgezogen war. Das frisch gemahlene Espressopulver dann in einem Espressokännchen aufkochen und einen kleinen Teil (etwa ein Schnapsglas voll) des duftenden Getränks auskühlen lassen. Den Rest in der Lieblingskaffeetasse genießen.

Als der Biskuit fertig war, habe ich den Rhabarber geputzt, kleingeschnitten und mit Wasser und Zucker gekocht. Zum Schluss dann etwas roten Tortenguss dazugeben, damit das Kompott auch fest wird. Abschließend Sahne aufschlagen und mit dem Quark vermischen.

Nun, nachdem alles ausgekühlt ist, kommt der schöne Teil: das Schichten. Erst etwas Biskuit in ein Glas oder eine schöne Form legen, dann mit Espresso und Chantré beträufeln, etwas Rhabarberkompott daraufgeben und dann die Sahne-Quarkmischung. Diese dann mit Kakao bestäuben (ich empfehle: Bio cocoba der gepa). Je nach Größe der Form oder des Glases das Schichten wiederholen, bis die Form voll ist…in meinem Fall dauerte das noch eine weitere Schicht. Auf die oberste Schicht dann nach dem Bestäuben mit Kakaopulver noch einige Himbeeren setzen und das Dessert einige Stunden kalt stellen, bevor man es an diesem sonnigen Sonntag genießt.

Das war es für heute von meiner Seite. Einen schönen Sonntag, eine angenehme nächste Woche und viel Spaß beim Nachbacken und Genießen,

Eure Cake-Vic

Glutenfreie Pistazie-Vanille-Muffins mit Himbeeren

Ich habe mich schon ewig nicht mehr gemeldet, ich weiß es. Aber endlich endlich war es soweit: in der cakefactory wurde wieder gebacken. Ok, das schon vor einigen Tagen. Es war für mich wirklich schwer mich an meine selbst verordnete Backauszeit zu halten. Aber nun habe ich nicht nur zehn weiter Seiten meiner Abschlussarbeit unter Dach und Fach, sondern sagenhafte mittelrweile 34!! Ich bin ja schon ein wenig stolz auf mich, denn endlich habe ich das Ende in Sicht. Ein super Gefühl! Aber wenn wir ehrlich sind, ist das nur nebensächlich an dieser Stelle denn eigentlich geht es doch ums Backen. Heute also glutenfrei. Warum das eigentlich? Eine ganz liebe Freundin von mir hat Geburtstag und sie leidet unter Zöliakie. Geburtstagsmuffins wollte ich ihr aber dennoch schicken, was mich also in die anfangs sehr ungewohnte Welt des gf Backens brachte. Der Anfang war leicht: glutenfreies Mehl in meiner Lieblingsdrogeriekette mit den zwei Buchstaben erstanden und von Tatendrang erfasst die Küche geentert. Ok, vorher habe ich mich noch in die Eigenschaften des neuen Mehls einführen lassen: es kann die sich bildenden Gase nicht so gut halten wie anderes Mehl, weswegen meine Muffins heute etwas kleiner ausfielen. Und auf normales Backpulver musste ich auch verzichten…gut, dass ich vor dem Backen nochmal alles auf Gluten untersucht habe “WAAAAS? In Backpulver ist ja Weizenstärke”. Byebye Backpulver, hallo Natron!

Hier das Rezept:

  • 250 g glutenfreies Mehl
  • 1 TL Natron
  • 80 ml Pflanzenöl
  • 125 g Zucker
  • 2 Eier
  • 250 g Buttermilch
  • 1 Päckchen gehackte Pistazien
  • einige TK-Himbeeren
  • 1 Fläschen Vanillaroma

Die trockenen Zutaten werden miteinander vermischt. Ebeso das Öl, die Eier, die Buttermilch und der Zucker. Dann die Mehlmischung zu den flüssigen Zutaten dazugeben und alles gut vermischen. Zum Schluss die gehackten Pistazien und das Vanillaroma in den Teig geben und alles wieder gut mischen.

Den Teig auf die Muffinmulden verteilen und jeweils 3-4 Himbeeren pro Muffin in den Teig setzen.

Alles dann ca 15 Minuten bei 180°C backen und am besten noch war und am allerbesten an Vanilleeis genießen.

Diese zwei Exemplare gingen übrigens an meine liebe Jenny :)

Euch allen einen schönen restlichen Sonntag und einen guten Start in die neue Frühlingswoche wünscht Euch Eure

Cake-Vic