Gestern traf ich mich mit den Leuten von Schlauer Backen, quasi der zuständigen Backabteilung der Juchem Gruppe. Schlauer Backen ist ein Blog rund ums Backen: Kuchen, Torten, Kleingebäck, Süßes und Herzhaftes findet hier Erwähnung.
Ich fand mich also ein in Eppelborn, dem saarländischen Backhauptquartier, und traf dort Frau Juchem, die Geschäftsführende Gesellschafterin der Juchem Gruppe, Frau Klein, die Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit, und die Tochter von Frau Juchem. Bei einer Tasse Kaffee unterhielten wir uns fast zwei Stunden angeregt über die Themen Backen, Backmischungen und alles, was 4 Frauen so zu Kuchen, Muffins und Cupcakes einfällt. Anschließend durfte ich einen Blick hinter die Kulissen werfen, als mir das Backlabor gezeigt wurde. Herrlich, den ganzen Tag backen und Rezepte entwerfen :-) Außerdem durfte ein Besuch im Naschwerk, dem Fabrikverkauf, nicht fehlen (wer es nicht nach Eppelborn schafft, kann die Backmischungen und entsprechendes Backzubehör im Online Shop erwerben). Dort erhielt ich von Frau Juchem auch die Backmischung für die Chai Cupcakes.
Nach dem Besuch in Eppelborn hatte ich ungefähr hundert Ideen im Kopf, die ich natürlich alle notiert habe und in nächster Zeit backlich umsetzen werde. Heute aber zunächst die Chai Cupcakes.
Für alle die, die mit diesen beiden Wörtern nicht so viel anfangen können, kurze Erläuterungen aus dem Cakefactory-Lexikon:
- Chai: ist ein Schwarztee, der klassisch mit Milch und Zucker getrunken wird. Alternativ kann man statt zucker auch Honig, braunen zucker oder ein anderes Süßungsmittel benutzen. Abgerundet wird der Chai mit verschiedenen Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Ingwer und Nelken. Wer sich das alles nicht einzeln zusammenkaufen möchte, kann sich im Supermarkt oder Bioladen seines Vertrauens an der riesigen Auswahl an Chais seinen neuen Lieblingstee suchen. Mein persönlicher Favorit: selbstgemacht und mit Sojamilch :)
- Cupcakes: kurze Beschreibung: ein kleiner Kuchen mit Cremehaube. längere Beschreibung: die Weiterentwicklung eines Muffins! Weicherer, fluffigerer Teig, noch süßer und mit einem traumhaften Cremetuff zum Abschluss. Als Creme kann man entweder Buttercreme, einer leichtere Sahnecreme oder auch Frischkäsecreme verwenden

Das Anrühren des Teiges verlief wie immer problemlos: lediglich etwas Milch, Butter und ein Ei musste man der Mischung beifügen, alles gut verrühren und dann auf die 12 mitgelieferten Papaierförmchen verteilen. Zunächst fand ich, dass es nach wenig Teig für die 12 Förmchen aussah, aber nach einigen Minuten im kuschelig warmen Backofen, begannen die Cupcakes zu wachsen. Meine Befürchtungen um Mini-Cupcakes wurden entkräftet und hier ist das Ergebnis nach Ablauf der gesamten Backzeit.

Nun kam der Teil, der zum leckeren Topping der Cupcakes führt: das Anrühren der Buttercreme. Es bedurfte 70g weicher Butter, 150ml Milch, der beiliegenden Mischung und eines Handrührgerätes. (Leute, kauft euch einen Mixer. Nur so kommt ihr in den Genuss von Cupcakes)

Abschließend muss die Buttercreme nur noch in einen Spritzbeutel gefüllt werden und das dekorieren kann starten. Ich habe mich anfangs leicht dilettantisch angestellt, weil es gewöhnungsbedürftig ist, mit einem Spritzbeutel umzugehen. Aber da ich in diesem Bereich noch ein Anfänger bin, finde ich das Ergebnis ganz gut gelungen…und im Umkehrschluss heißt das ja auch: mehr Cupcakes = mehr Übung im Umgang mit dem Spritzbeutel ;-)
Auch das Urteil meiner Mitbewohner soll an dieser Stelle erwähnt werden: Sie lechzen nach mehr. Die Cupcakes kamen super an!
