Beeriger Waffelkuchen

Heute früh verspürte ich eine unglaubliche Lust auf etwas, das ich neben Cupcakes und Kuchen eigentlich immer Essen kann. Etwas, dass ich auf jedem Weihnachtsmarkt suche, damit der Besuch abgerundet und komplett ist. Die Rede ist von Waffeln. Ein Frühstück, das Waffeln beinhaltet, ist von vornherein ein gelungenes Frühstück. Gut ausgestattet wie ich von Zeit zu Zeit bin, fand ich noch eine Backmischung für Brüsseler Waffeln der Firma Juchem.   Margarine und Milch dazu (im Rezept steht Wasser, ich nahm aber Milch), verrührt und los ging das fixe Backen. Dank meines heißgeliebten Waffeleisens waren die 9 Waffeln, die die Backmischung ergeben, im Nu fertig. Ich ließ sie auskühlen und schlug in der Wartezeit 200 ml Sahne steif. Nachdem die Waffeln abgekühlt waren, habe ich auf eine Waffel Sahne gegeben und darauf einige Beeren verteilt. Darauf dann erneut eine Waffel legen und das Ganze wiederholen bis entweder alle Waffeln zu einem Turm gestapelt sind, oder bis man den Gedanken hat “das reicht…ein, zwei Waffeln möchte ich ja noch mit nutella oder Marmelade essen.” So ging es nämlich mir ;-)

 

So einfach ist jedenfalls der beerige Waffelkuchen. Ich werde mein erstes Stück gleich zu einem Milchkaffee Essen und wünsche Euch einen schönen Tag. Beste Grüße aus der Küche, Eure cake-vic

Im Himmel gibt es Schokolade mit Schokolade…und Erdbeeren!

Dieser Überzeugung bin zumindest ich. Und nicht erst seit ich die unglaublich schokoladigsten Cupcakes gebacken habe, an denen ich bisher naschen durfte, sondern eigentlich schon immer. Die furchtbarste Zeit war wohl, als ich als Jugendliche keine Schokolade essen durfte wegen einer Allergie. Absolut irrational auch, dass ich als Lütte freiwillig auf Schoki verzichtet habe, da mein kleiner Bruder eine Unverträglichkeit hatte und es ja unglaublich grausam gewesen wäre, vor dessen Augen dem zuckersüßen Genuss zu erliegen. Wie dem auch sei, ich habe ja eigentlich nicht die Rhabarberwochen beendet, um die Schokoladentage einzuläuten. Erdbeeren stehen auf dem Plan…frisch und süß und duftend fanden sie ihren Weg aus dem Bioladen in meine Küche. Ein entzückender Zufall ;)

Grundlage für heute: die Schokoladenmuffinmischung der Fa. Juchem. Natürlich weiß ich um den Unterschied zwischen Muffin und Cupcaketeig, aber da die Schokomuffins so unglaublich fluffig-locker und absolut schokoladig sind, erschienen sie mir nach einem langen Arbeitstag eine akzeptable Alternative zum Anrühren eines Cupcaketeiges. Man sehe es mir bitte nach. In den Muffinteig kommt vor dem Backen noch jeweils eine Erdbeere, die für eine klitzekleine Fruchtnote im sonst schokoladig-dominanten Törtchen sorgt. 

Gestern Abend habe ich bereits meine Schokoganache vorbereitet: 200 ml Sahne erwärmen und darin 200 g dunkle Kuvertüre auflösen. Die Masse dann über Nacht im Kühlschrank stehen lassen und am nächsten Tag mit dem Handrührgerät aufschlagen. In den Spritzbeutel füllen, eine große Sterntülle aufsetzen und ab geht es ans Dekorieren. Zum Feinschliff dann noch eine Erdbeere auf die Ganache setzen und etwas EisWunder darübergießen … für eine interessante knackige Schokohaube. Und ab hier heißt es dann: genießen und wie im Himmel fühlen.

Ich werde wohl ab der nächsten Woche meinen  Schweinehund überwinden müssen und einen wöchentlichen Schwimmbadbesuch absolvieren. Andernfalls tritt der Knopf meiner Lieblingsjeans sicher in den Streik und verabschiedet sich von selbiger in einem hohen Bogen.

Euch allen noch eine wunderbaren Abend,

liebste Grüße aus der Küche wünscht Euch Eure Cake-Vic

Es müssen (nicht) immer Cupcakes sein …

Natürlich dürfen es gerne und oft Cupcakes sein, die die Kaffeetafel komplettieren. Im letzten Jahr habe ich mich mit den Backblogkollegen von Schlauer Backen/ Firma Juchem getroffen und bekam eine Backmischung für Chaicupcakes der Firma Juchem geschenkt. Damals habe ich sie natürlich direkt ausprobiert, was ihr hier nochmal nachlesen könnt. Heute hatte ich große Lust erneut zu backen und stellte mit Entzücken fest, dass sich noch eine weitere Backmischung für Chaicupcakes im Schrank versteckt hatte. Nur hatte ich heute irgendwie keine große Lust auf Cupcakes. So kam ich auf die Idee, dass man aus einer Cupcake Backmischung nicht auch etwas anderes machen könnte. Für Kuchen und Cakepops hatte ich Backmischungen bereits zweckentfremdet. Ich hatte neues Backspielzeug, dass auch mal ausprobiert werden musste und eins, zwei, drei war die Idee da: Chai-Schaumrollen!!

Den Teig muss man natürlich etwas fester anrühren. Ich gab also nur ein Ei, einen Löffel Milch und ca. 40g weiche Butter zur Mischung hinzu und habe das Ganze mit den Knethaken zu einem festen Teig verknetet. Dann den Teigklumpen auf eine gut bemehlte Fläche setzen und nochmals mit Hand und einer gehörigen Portion Mehl durchkneten. Anschließen 4 gleich große Teile abteilen und diese länglich ausrollen, bevor die Teigstränge um die leicht gefetteten Schaumrollenformen gewickelt werden. Während der etwa 15 minütigen Backzeit verlieren die Rollen etwas an Form, aber glücklicherweise nicht so dramatisch, dass sie völlig entstellt wären.

Nach dem Auskühlen werden die Rollen mit der Creme für die Cupcakes, am Besten mit einer schönen großen Sterntülle, befüllt. Zum Schluss noch etwas Puderzucker über die Schaumrollen und fertig ist das köstliche Dessert. Mir schmecken die Rollen wirklich gut mit einigen Beeren dazu. Der Teig ist etwas bröselig und schmeckt nicht mehr wie ein Cupcake, sondern eher wie ein Sandkuchen, doch dank der Cremefüllungen sind die Rollen keineswegs zu trocken.

Ich wünsche Euch allen einen schönen Tag, ich werde nun noch eine Schaumrolle genießen, bevor ich los zur Arbeit muss.

Die liebsten Grüße aus der Küche,

Eure Cake-Vic

Happy Birthday!

Ein kleiner Nachtrag.

Am vergangenen Wochenende gab es neben den Rhabarbermuffins auch noch ein anderes Backhighlight aus der Cakefactory. Der liebe R. hatte Geburtstag und wünschte sich zur zuckersüß-culinarischen Begehung dieses Anlasses eine Donauwelle. Dazu habe ich 300 g Mehl, 200 g Margarine, 5 Eier und jeweils 1 Päckchen Vanillzucker und Backpulver zu einem Teig vermischt. Die Hälfte des Teiges habe ich dann in eine runde Springform gegeben, die andere Hälfte mit dem guten Kakao Afrika der gepa zu einem Schokoteig verarbeitet, bevor ich ihn auf den hellen Teig gab. Im Anschluss kam ein ganzen Glas Sauerkirschen auf den TEig und die Form für gute 45 Minuten in den Backofen.

Nach Back- und Auskühlzeit habe ich die Creme formidable der Eppelborner Firma Juchem angerührt: nur Wasser und Butter zum Cremepulver geben und man hat eine extrem köstliche, einfache und schnelle Buttercreme. Diese auf den Kuchen geben und zum Abschluss die Butetrcreme mit Schokolade verzieren. Und zum Geburtstag dürfen es dann auch noch ein paar Kerzen sein ;)

Einen schönen Tag und bis zum Wochenende, wenn es in die dritte Rhabarberrunde geht.

Liebe Grüße, Eure Cake-Vic

Chaitime ist Cupcaketime

Gestern traf ich mich mit den Leuten von Schlauer Backen, quasi der zuständigen Backabteilung der Juchem Gruppe. Schlauer Backen ist ein Blog rund ums Backen: Kuchen, Torten, Kleingebäck, Süßes und Herzhaftes findet hier Erwähnung.

Ich fand mich also ein in Eppelborn, dem saarländischen Backhauptquartier, und traf dort Frau Juchem, die Geschäftsführende Gesellschafterin der Juchem Gruppe, Frau Klein, die Verantwortliche für Öffentlichkeitsarbeit, und die Tochter von Frau Juchem. Bei einer Tasse Kaffee unterhielten wir uns fast zwei Stunden angeregt über die Themen Backen, Backmischungen und alles, was 4 Frauen so zu Kuchen, Muffins und Cupcakes einfällt. Anschließend durfte ich einen Blick hinter die Kulissen werfen, als mir das Backlabor gezeigt wurde. Herrlich, den ganzen Tag backen und Rezepte entwerfen :-) Außerdem durfte ein Besuch im Naschwerk, dem Fabrikverkauf, nicht fehlen (wer es nicht nach Eppelborn schafft, kann die Backmischungen und entsprechendes Backzubehör im Online Shop erwerben). Dort erhielt ich von Frau Juchem auch die Backmischung für die Chai Cupcakes.

Nach dem Besuch in Eppelborn hatte ich ungefähr hundert Ideen im Kopf, die ich natürlich alle notiert habe und in nächster Zeit backlich umsetzen werde. Heute aber zunächst die Chai Cupcakes.

Für alle die, die mit diesen beiden Wörtern nicht so viel anfangen können, kurze Erläuterungen aus dem Cakefactory-Lexikon:

  • Chai: ist ein Schwarztee, der klassisch mit Milch und Zucker getrunken wird. Alternativ kann man statt zucker auch Honig, braunen zucker oder ein anderes Süßungsmittel benutzen. Abgerundet wird der Chai mit verschiedenen Gewürzen wie Zimt, Kardamom, Ingwer und Nelken. Wer sich das alles nicht einzeln zusammenkaufen möchte, kann sich im Supermarkt oder Bioladen seines Vertrauens an der riesigen Auswahl an Chais seinen neuen Lieblingstee suchen. Mein persönlicher Favorit: selbstgemacht und mit Sojamilch :)
  • Cupcakes: kurze Beschreibung: ein kleiner Kuchen mit Cremehaube. längere Beschreibung: die Weiterentwicklung eines Muffins! Weicherer, fluffigerer Teig, noch süßer und mit einem traumhaften Cremetuff zum Abschluss. Als Creme kann man entweder Buttercreme, einer leichtere Sahnecreme oder auch Frischkäsecreme verwenden

Das Anrühren des Teiges verlief wie immer problemlos: lediglich etwas Milch, Butter und ein Ei musste man der Mischung beifügen, alles gut verrühren und dann auf die 12 mitgelieferten Papaierförmchen verteilen. Zunächst fand ich, dass es nach wenig Teig für die 12 Förmchen aussah, aber nach einigen Minuten im kuschelig warmen Backofen, begannen die Cupcakes zu wachsen. Meine Befürchtungen um Mini-Cupcakes wurden entkräftet und hier ist das Ergebnis nach Ablauf der gesamten Backzeit. 

Nun kam der Teil, der zum leckeren Topping der Cupcakes führt: das Anrühren der Buttercreme. Es bedurfte 70g weicher Butter, 150ml Milch, der beiliegenden Mischung und eines Handrührgerätes. (Leute, kauft euch einen Mixer. Nur so kommt ihr in den Genuss von Cupcakes)

Abschließend muss die Buttercreme nur noch in einen Spritzbeutel gefüllt werden und das dekorieren kann starten. Ich habe mich anfangs leicht dilettantisch angestellt, weil es gewöhnungsbedürftig ist, mit einem Spritzbeutel umzugehen. Aber da ich in diesem Bereich noch ein Anfänger bin, finde ich das Ergebnis ganz gut gelungen…und im Umkehrschluss heißt das ja auch: mehr Cupcakes = mehr Übung im Umgang mit dem Spritzbeutel ;-)

Auch das Urteil meiner Mitbewohner soll an dieser Stelle erwähnt werden: Sie lechzen nach mehr. Die Cupcakes kamen super an!