Klappe die 4.: Rhabarber-Käsekuchen

Heute läute ich die letzte Runde der Rhabarberwochen in der Cakefactory ein. Bisher gab es einen Rührkuchen mit den grün-pinken Stangen, Streuselmuffins und das Himbeertiramisu. Natürlich gibt es noch endlos viele leckere Rhabarberrezepte, die ich am Liebsten noch alle backen würde. Doch leider fehlen mir dazu die Zeit und die sportliche Motivation, die bei den Unmengen verzehrter Rhabarebrleckereien nötig wäre, um den angefutterten Pölsterchen zu Leibe zu rücken. Wenn ich also nicht eine komplett neue Ausstattung an Hosen und Shirts erstehen will, muss ich mal einen Schlussstrich ziehen. Und das macht man am Besten mit einem Klassiker der Rhabarberrezepttruhe: Rhabarber-Käsekuchen.

Wenn eine Sache endet, beginnt eine andere. Für die Cakefactory warten noch viele Obstsorten, die in den sattesten Farben leuchten und durch den süßesten Duft verführen. Die nächsten Wochen stehen im Zeichen einer uns wohl bekanntens Nussfrucht: der Erdbeere.

Ich wünsche allen ein schönes Pfingswochenende,

liebe Grüße aus der Cakefactory sendet Euch Cake-Vic

Schokolade-Käsekuchen für Cherryhearts

Heute ist ein guter Tag: draußen knackig kalt, blauer Himmel und Sonnenschein, drinnen eine wohlige Wärme, Tee, eine Decke, ein Buch und zwei kuschelbereite Katzen. Was also braucht es mehr? Nunja, das i-Tüpfchen dieser Momentaufnahme wäre sicherlich ein herrlich warmer Cupcake, den ich genüsslich zum heißen Tee verzehren könnte. Also heißt es: Decke, Buch und Katzis beiseite schieben, in die gefütterten Hausschuhe schlüpfen und voll Tatendrang das Tor zur Cakefactory öffnen. In meinem Fall ist dieses Tor eine Kommodenschublade im Eingangsbereich der Wohnung, da die Küche für mein ganzes Inventar zu klein war. So habe ich aber alles im Blick und greife zielsicher nach meinen Zutaten des Tages. Und die bestehen in erster Linie aus Schokolade, Schokolade und Schokolade. Nämlich: einer halben Tafel Schokolade zum Schmelzen, einigen Teelöffeln Backkakao der gepa und Schokoladensplittern, die in den Teig kommen. Wem jetzt das Wasser im Mund zusammen gelaufen ist, verrate ich, damit der Backspaß beginnen kann, blitzschnell die restlichen Zutaten:

  • 3 Eier, 150 g Mehl, 130 g Butter, 1 Päckchen Backpulver, 200 ml Milch und 150 g Zucker. Zuerst die Schokolade schmelzen. Den Zucker und die Butter miteinander vermixen, die Eier dazu geben und nochmals rühren. Mehl, Backpulver und Kakaopulver unter die Masse rühren, dann die Milch und zum Schluss die geschmolzene Schokolade dazugeben. Den Teig in Muffinmulden füllen und jeweils 2-3 Sauerkirschen pro Muffin in den Teig legen. Dann ca. 10 Minuten bei 175°C backen.
  • Wiederum 3 Eier, 500g Quark, 120 g Zucker, 200 ml Milch, 1 Päckchen Vanillzucker und ein Päckchen Käsekuchenhilfe werden für Teil 2 der Muffins benötigt. Die Eier trennen und das Eiweiß zu Schnee schlagen. Eigelb, Zucker und Quark verrühren, dann die Milch und die Käsekuchenhilfe dazugeben. Zum Schluss den Eischnee unterheben.
  • Die Muffins nach etwa 10 Minuten aus dem Ofen holen und mit einem Teelöffel eine kleine Mulde in die Muffins machen. Nun einen EL der Käsekuchenmasse auf einen Muffin geben und alles für weitere 7 Minuten in den Ofen schieben.

Ich wollte nur 12 Muffins machen, hatte aber noch so viel Teig und Käsemasse übrig, dass ich spontan noch einen Kastenkuchen nach diesem Prinzip gebacken haben. So, mein Muffin ist verzehrfertig und ich muss also mal eine Runde naschen. yammiyam :)

Fruchtig-süße Grüße aus der Cakefactory,

Eure Cake-Vic

der wohl veganste Käsekuchen der Welt

nachdem ich heute früh so unendlich traurig darüber war, dass alle coolen Dinge an Trier vorbeigehen, musste ich diesem Frust einfach entgegenwirken. und wie macht man das in der Cakefactory am besten? Richtig: es wird gebacken!

Als Schokoholic und Kaffeetante par excellence wurde die Basis der heutigen Kreation ein Cappuccino-Schokoladen-Kuchen. Ein Rezept habe ich leider nicht zur Hand, da die Zubereitung mehr ein spontanes Zusammenrühren von Zutaten war. Da der Kuchen vegan ist, war ein zwischenzeitliches Teignaschen auch kein Problem und einige “hm…etwas mehr Zucker” … “definitiv mehr Schokolade” … “eine Tasse Cappuccino für den Teig, eine Tasse Cappuccino für Vic” später, verschwand der Teig auch schon bei 200°C im Backofen.

Nun muss das gute Stück auskühlen, was für mich bedeutet: warten. Jeder der mich kennt weiß, dass Geduld nicht unbedingt meine größte Stärke ist. Würde ich nach 3 Dingen gefragt, die ich absolut nicht beherrsche, müsste ich neben *Mathe* und womöglich auch *rückwärts einparken* definitiv *geduldig sein* angeben. aber was bleibt mir übrig?

ok, endlich fertig konnte ich mich also ans Dekorieren machen. seht selbst, wie mein veganer Käsekuchen aussieht ;)

nur muss ich nun jemand finden, der ihn haben möchte…