Vicky’s Cakefactory liebt: Whoopie Pies!!!

Vicky’s Cakefactory ♥ Whoopie Pies: luftig-fluffige Schokoladensandwiches mit leckerem Vanillefrosting

Heute habe ich etwas Neues ausprobiert: Whoopie Pies. Ich vermute ja, dass der Name von whoop kommt, denn wenn man in die luftig-fluffigen mit leckerem Vanillefrosting gefüllten Küchlein beißt, entweicht einem automatisch ein leiser und von dieser zuckersüßen Köstlichkeit entzückter Freudenschrei. Auf einer meiner liebsten Rezepteseiten, die man am wahrscheinlichsten als Wolke 7 der Backwelt bezeichnen könnte, fand ich ein tolles Rezeot für die schokoladigen kleinen Köstlichkeiten. Nämlich bei Martha Stewart.

Hier die Übersetzung des Rezepts mit europäischen Maßeinheiten für alle, die keine Cups zuhause haben. Das Rezept ahbe ich ein wenig abgeändert. Insbesondere was die Mengenangabe des Zuckers angeht. Ich persönlich finde nämlich 350g Zucker für ein Frosting etwas übersüßt ;-)

{Zutaten für 24 Hälften = 12 Whoopie Pies}

  • 400g Mehl
  • 1TL Salz
  • 180g ungesüßtes Kakaopulver
  • 1 Päckchen Backpulver
  • 120g weiche Butter (am besten Raumtemperatur)
  • 200g Zucker
  • 2 Eier
  • 500ml Buttermilch
  • 2TL Vanilleextrakt

{Zutaten für ein schnelles Frosting}

  • 180g Zucker
  • 2TL Ahornsirup
  • 6 Eiweiß

Wer sich ein wenig Arbeit ersparen möchte, kann auch statt Zucker, Sirup und Eiern ein Glas Marshmallowfluff nehmen ;-)

  • 1 TL Vanilleextrakt
  • 150 g weiche Butter
  • 100 g Puderzucker, gesiebt

Zubereitung:

  1. Den Ofen auf 170°C vorheizen. Mehl, Salz, Kakaopulver und das Backpulver miteinander vermischen und zunächst zur Seite stellen. 2 Backbleche mit Backpapier auslegen. Butter und Zucker mit dem Handrührgerät so lange aufschlagen, bis eine luftig-weiche Masse entsteht. Dann Eier, Buttermilch und Vanillearoma dazugeben und wieder alles ca. 2 Minuten vermixen. Nun nach und nach die trockenen Zutaten unterheben, bis ein cremiger Teig entsteht.
  2. Mit einem Eiskugelformer jeweils 12 Teighäufchen auf ein Backblech setzen und etwa 12 Minuten backen.
  3. In einem Wasserbad Zucker, Sirup, 60ml Wasser und die Eiweiß etwa 2 Minuten unter Rühren erwärmen. Dann die Mischung etwa 5 Minuten lang mit dem Mixer aufschlagen, bis sie glänzend und voluminös ist. Danach Butter und Puderzucker vermixen und die Eiweißmasse unterheben {oder für die “faulen” unter uns}Butter und Puderzucker miteinander vermixen, dann nach und nach das Marshmallowfluff unterheben.
  4. Das Frosting direkt auf die erkalteten Whoopie Pie Hälften füllen. Ca. 2TL des Frostings pro Hälfte sollte ausreichen, zum Schluss die Hälften übereinanderlegen und leicht andrücken.

Wer die Whoopie Pies macht, sollte eine positive Grundeinstellung zu übersüßen Speisen haben. Ich habe den Zucker aus dem Originalrezept schon sehr stark reduziert, aber noch immer sind meine Whoopies zuckerbombige Glücklichmacher.

so oder so sind sie ein Genuss, mit dem ich heute in den Tag starte. Liebe Grüße Eure Vicky

für alle Naschkatzen gibt es Katzen zum Naschen

Einen sonnigen guten Morgen. Ich bin gerade ganz froh und heiter, und das liegt an Euch, meinen lieben Lesern, zu denen sich in den letzten Tagen einige neue Menschen gesellten, die an meinen kleinen Backexperimenten teilhaben wollen. Vielen vielen dank, das freut mich wirklich sehr :)

Bei den momentanen Temperaturen sehe ich meine zwei Katzen Emma & Käthe oft in der Sonne liegen: ob auf dem Fußboden, auf den Fensterbänken oder ihrem neuen Lieblingsplatz, dem Bügelbrett. Wenn sie sich nicht gerade die Sonne auf den kuschelweichen Katzenpelz scheinen lassen, jammert mindestens eine der beiden Süßen {meistens ist das Jammerkätzchen Käthe} in herzzerreißend bis bis leicht nervigen Tonlagen nach etwas zu essen. Und da kam ich auf die Idee, durch die Samtpfoten inspirierte Cakepops zu machen.

benötigt wird wie immer für die Cakepops:

  • eine Backmischung für Schokokuchen (entweder von Ruf oder was ich wirklich sehr empfehlen kann, die Schokomuffinsmischung der Fa. Juchem)
  • die backmischungumsetzungssrelevanten Zutaten
  • 130g Margarine o. weiche Butter
  • 250g Puderzucker

und für die Katzen-Cakepops außerdem:

  • Kuvertüre nach Wahl: dunkle, helle, Vollmilch oder Haselnuss…oder auch Zuckerguss…wie man möchte
  • Mini-Oreos
  • Zuckerherzen

Die Cakepops wie gewohnt zubereiten. Das heißt: Aus der Backmischung einen Kuchen backen, diesen nach dem Backen von den harten Ecken und Kanten befreien und in eine Schüssel zerbröseln. Die Margarine {oder weiche Butter, was eben zur Hand ist} mit dem Puderzucker vermixen und dann unter die lauwarmen Kuchenbrösel heben. Alles richtig gut durchkneten und dann Kugeln rollen, die einen Durchmesser von ca. 2 Fingerbreit haben. Die Kugeln entweder 15 Minuten ins Gefrierfach packen oder über Nacht im Kühlschrank lagern. Nach der Kältezeit Kuvertüre schmelzen, einen Cakepop Stick ca. 1 cm in diese tunken und vorsichtig in den Cakepop stecken. So bei allen Cakepops verfahren und diese zum trocknen in einen Block Styropor, einen Pappkarton oder ähnliches stecken{im Voraus Löcher oder Schlitze vorbereiten, in die man die Stiele reinsteckt}.

Nun kommen wir zum Kätzchen. Einen Mini-Oreo in der Hälfte durchschneiden. In die Oberseite des Cakepops zwei Schlitze schneiden und vorsichtig die Oreos schräg reinstecken. Dann das ganze in Kuvertüre tauchen und antrocknen lassen. Ein Zuckerherz in die Mitte des Cakepops setzen als Näschen. Nach dem Trocknen der Kuvertüre mit Zuckerguss, Zuckerschrift oder andersfarbiger Kuvertüre Augen und Schnurrhaare aufmalen -fertig!!

Ich wünsche Euch einen schönen Sonn{en}tag,

Eure Cake-Vic

like ice in the sunshine

jaja, bei dem Regenwetter, das momentan draußen herrscht, muss man sich die schönen Dinge des Lebens eben herbei wünschen. Und weil ich ganz gut im Schönreden bin, gibt es heute in der Cakefactory neben Cakepops und Muffins eben auch Eis. Ist ja klar, ne?! Inspiriert von Bakerella habe ich zunächst in Eiswaffeln Muffinteig gefüllt und diesen in den Waffeln gebacken. Darauf dann etwas eingefärbten Zuckerguss geben und den restlichen Teig verbacken und anschließend zu Cakepops verarbeiten. Jeweils einen Cakepop habe ich dann auf die “Eis”muffins gesetzt und dekoriert…sieht super aus und schmeckt sicher auch so.

Die Fotos sind entsprechend der abendlichen und herbstlich anmutenden Lichtverhältnisse etwas schlechter als sonst. Außerdem ist es echt schwer, eine Eiswaffel halten und mit einer Hand fotografierend, ein annähernd wackelfreies Foto zu ergattern.

Ich wünsche euch allen einen schönen Abend,

liebe Grüße aus der Küche,

Eure Cake-Vic

Im Himmel gibt es Schokolade mit Schokolade…und Erdbeeren!

Dieser Überzeugung bin zumindest ich. Und nicht erst seit ich die unglaublich schokoladigsten Cupcakes gebacken habe, an denen ich bisher naschen durfte, sondern eigentlich schon immer. Die furchtbarste Zeit war wohl, als ich als Jugendliche keine Schokolade essen durfte wegen einer Allergie. Absolut irrational auch, dass ich als Lütte freiwillig auf Schoki verzichtet habe, da mein kleiner Bruder eine Unverträglichkeit hatte und es ja unglaublich grausam gewesen wäre, vor dessen Augen dem zuckersüßen Genuss zu erliegen. Wie dem auch sei, ich habe ja eigentlich nicht die Rhabarberwochen beendet, um die Schokoladentage einzuläuten. Erdbeeren stehen auf dem Plan…frisch und süß und duftend fanden sie ihren Weg aus dem Bioladen in meine Küche. Ein entzückender Zufall ;)

Grundlage für heute: die Schokoladenmuffinmischung der Fa. Juchem. Natürlich weiß ich um den Unterschied zwischen Muffin und Cupcaketeig, aber da die Schokomuffins so unglaublich fluffig-locker und absolut schokoladig sind, erschienen sie mir nach einem langen Arbeitstag eine akzeptable Alternative zum Anrühren eines Cupcaketeiges. Man sehe es mir bitte nach. In den Muffinteig kommt vor dem Backen noch jeweils eine Erdbeere, die für eine klitzekleine Fruchtnote im sonst schokoladig-dominanten Törtchen sorgt. 

Gestern Abend habe ich bereits meine Schokoganache vorbereitet: 200 ml Sahne erwärmen und darin 200 g dunkle Kuvertüre auflösen. Die Masse dann über Nacht im Kühlschrank stehen lassen und am nächsten Tag mit dem Handrührgerät aufschlagen. In den Spritzbeutel füllen, eine große Sterntülle aufsetzen und ab geht es ans Dekorieren. Zum Feinschliff dann noch eine Erdbeere auf die Ganache setzen und etwas EisWunder darübergießen … für eine interessante knackige Schokohaube. Und ab hier heißt es dann: genießen und wie im Himmel fühlen.

Ich werde wohl ab der nächsten Woche meinen  Schweinehund überwinden müssen und einen wöchentlichen Schwimmbadbesuch absolvieren. Andernfalls tritt der Knopf meiner Lieblingsjeans sicher in den Streik und verabschiedet sich von selbiger in einem hohen Bogen.

Euch allen noch eine wunderbaren Abend,

liebste Grüße aus der Küche wünscht Euch Eure Cake-Vic

Happy Birthday!

Ein kleiner Nachtrag.

Am vergangenen Wochenende gab es neben den Rhabarbermuffins auch noch ein anderes Backhighlight aus der Cakefactory. Der liebe R. hatte Geburtstag und wünschte sich zur zuckersüß-culinarischen Begehung dieses Anlasses eine Donauwelle. Dazu habe ich 300 g Mehl, 200 g Margarine, 5 Eier und jeweils 1 Päckchen Vanillzucker und Backpulver zu einem Teig vermischt. Die Hälfte des Teiges habe ich dann in eine runde Springform gegeben, die andere Hälfte mit dem guten Kakao Afrika der gepa zu einem Schokoteig verarbeitet, bevor ich ihn auf den hellen Teig gab. Im Anschluss kam ein ganzen Glas Sauerkirschen auf den TEig und die Form für gute 45 Minuten in den Backofen.

Nach Back- und Auskühlzeit habe ich die Creme formidable der Eppelborner Firma Juchem angerührt: nur Wasser und Butter zum Cremepulver geben und man hat eine extrem köstliche, einfache und schnelle Buttercreme. Diese auf den Kuchen geben und zum Abschluss die Butetrcreme mit Schokolade verzieren. Und zum Geburtstag dürfen es dann auch noch ein paar Kerzen sein ;)

Einen schönen Tag und bis zum Wochenende, wenn es in die dritte Rhabarberrunde geht.

Liebe Grüße, Eure Cake-Vic